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RS Bike
Der Teile-Terminator Ist das Japan-Bike defekt, schlechterdings auch noch ein altes Schätzchen der modellinflationären 80er Jahre, schwillt dem holden Besitzer auf der Suche nach einem passenden Ersatzteil schnell der Hals. "Schlecht zu kriegen und wenn, dauert's lange und wird nicht billig!", lautet oft die Antwort der befragten Werkstätten. Lange dauern? Teuer sein? Worte, die am Anfang der Saison gar kein Biker hören will. Aber, wir wären nicht die Biker Szene, hätten wir nicht den ultimativen Tipp für Euch parat: Rüdiger Schween (Bild oben) aus Bochum-Langendreer ist seit gut 26 Jahren im Motorrad-Business, damals hieß es wohl noch Schrauberei, tätig. Seine größte Leidenschaft, welche er mit erstaunlicher Akribie und Hartnäckigkeit verfolgt, ist die Beschaffung von Original-Ersatzteilen für Japanische Motorräder aller erdenklichen Baujahre. "Zu Preisen, die hart an der Schmerzgrenze liegen. Und zwar an meiner, nicht an der des Kunden! Motorradfahren soll wieder bezahlbar sein!", verkündet er seine Motivation. "Außerdem kann hier jede Schraube einzeln bestellt werden. Das spart Geld! Warum eine ganze Armaturentafel samt Kabelbaum bestellen, wenn nur der Tacho kaputt ist?", sagt's und hält mir die Explosionszeichnung irgendeines Cockpits vor die Nase. Wer's nicht glaubt, kann es ja mal ausprobieren.
Aber nicht erschrecken, aus der alten Tankstelle ist inzwischen ein richtiger Laden mit Heizung und Schaufenstern geworden. Außerdem bietet "Schweeni" reichlich Gebrauchte, Werkstatt mit Hol- und Bringservice und TÜV-Abnahmen im Hause an. Alsbald werden diverse Neufahrzeuge namhafter Marken vom Roller bis zum Superbike das Angebot bereichern. Dazu unter www.rsbike.de eine Homepage auf der ihr Euch noch mal genauer über seine Dienstleistungen und Angebote informieren könnt. Wer's eilig hat kann auch unter 0234-2981933 anrufen oder an 0234-2981938 faxen.
Text & Fotos: Clyde |
| RS-Bike wieder am Start - 22.03.2005 |
Als die Erfolgsstory der Firma RS-Bike aus Bochum im letzten Jahr ein abruptes Ende fand - ein firmeneigener Maulwurf hatte die Kundendatei kurzerhand an die Konkurrenz verscherbelt - waren Kunden und Händlerkollegen gleichermaßen traurig, denn damit war eine wichtige Bezugsquelle für erschwingliche Original-, Neu- und Gebraucht-Teile japanischer Fabrikation versiegt. Nachdem der Insolvenzverwalter die Firmengebäude einkassiert hat, bringt RS-Bike Gründer Rüdiger Schween nun seinen Teilevertrieb ganz und gar und ausschließlich online wieder an den Start. "Und zwar als gesunde und bewährte Geschäftsidee ganz ohne den früheren Ballast. Und mit dem Segen der Finanzbehörden", versichert das Bochumer Motorradurgestein. Die benötigten Teile gibt's ab sofort wieder und jetzt noch günstiger, weil weniger personalintensiv, unter www.rsbike.de
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